Bericht Erlanger Nachrichten vom 30.03.2009 zum Abschluss der E07 An den privaten Berufsfachschulen für Physiotherapie und Massage sind jetzt 20 staatlich anerkannte Physiotherapeuten nach erfolgreich bestandener Prüfung in das Berufsleben entlassen worden. An der Feierstunde im ehemaligen Erba-Gebäude nahm auch Bürgermeister Gerd Lohwasser teil, der unterstrich, wie zukunftsträchtig dieser Beruf sei. ERLANGEN - Wie Lohwasser in seinen Glückwünschen an die Absolventinnen und Absolventen hervorhob, seien die Physiotherapeuten nach Ärzten und Pflegepersonal die zahlenmäßig größte Berufsgruppe innerhalb der Gesundheitsbranche. Das Einsatzgebiet eines Physiotherapeuten sei breit gefächert und reiche von der Prävention und Therapie bis hin zur Rehabilitation. Die Berufsaussichten seien gut. Umso mehr, so Lohwasser, sei lebenslanges Lernen notwendig, da sich das Wissen auch in diesem Bereich stets erweitere. Dass sich junge Physiotherapeuten um ihren Berufsstart eher weniger zu sorgen hätten, betonte Schulleiter Peter Niedernhuber ebenfalls. Diese Berufssparte habe sinkende Arbeitslosenzahlen und liege mit ihrer Quote weit unter dem Bundesdurchschnitt. |
Da die Gesellschaft zunehmend älter werde und die Menschen lange aktiv blieben, «werden wir einen immer größeren und festeren Platz in diesem Bereich des Gesundheitswesens bekommen», sagte Niedernhuber. Zudem werde die Zahl der Schüler in den kommenden Jahren sinken, schon jetzt lasse sich bundesweit ein Rückgang der Ausbildungszahlen erkennen. Der Schulleiter: «Sie haben sich für den richtigen Beruf entschieden, der nicht nur Freude macht, sondern auch künftig Bestand haben wird.» Zusammen mit Geschäftsführer Dieter Wala und Bürgermeister Lohwasser übergab er im Rahmen der Feierstunde auch die Abschlusszeugnisse und staatlichen Berufsurkunden. Zwei Absolventen wurden auf Grund ihrer ausgezeichneten Leistungen besonders belobigt.
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